Kurz gesagt
Die Sanitärreinigung im Gewerbe umfasst WC, Urinale, Waschbecken, Armaturen, Spiegel, Fliesen im Spritzbereich, Trennwände, Spender und den Boden. In Büros mit vielen Mitarbeitern, Praxen, Läden und Gastronomie ist sie in der Regel täglich nötig. Wichtig ist ein Farbsystem für Tücher und Eimer, damit nichts vom WC an Waschbecken oder Küche gelangt.
Was gehört zur Sanitärreinigung?
- WC-Becken innen und außen, Sitz, Deckel, Spülknopf
- Urinale und Trennwände
- Waschbecken, Armaturen und Spiegel
- Fliesen im Spritzbereich
- Seifen-, Papier- und Desinfektionsmittelspender reinigen und auffüllen
- Abfalleimer leeren, Hygienebehälter nach Vereinbarung
- Türklinken, Lichtschalter, Boden
Warum ein Farbsystem wichtig ist
In der Gebäudereinigung hat sich ein Vier-Farben-System durchgesetzt. Rot steht für WC und Urinal, Gelb für Waschbecken und Fliesen im Sanitärraum, Blau für Möbel und Oberflächen, Grün für Küche. So ist auf einen Blick erkennbar, welches Tuch wohin gehört, auch wenn die Reinigungskraft wechselt.
Wie oft muss gereinigt werden?
| Objekt | Intervall |
|---|---|
| Büro bis 10 Personen | zwei- bis dreimal pro Woche |
| Büro ab 20 Personen | täglich |
| Praxis, Kanzlei mit Publikumsverkehr | täglich, ggf. zusätzlich mittags |
| Laden, Gastronomie | täglich, bei hohem Andrang öfter |
Reinigung oder Desinfektion?
Die regelmäßige Sanitärreinigung ist eine Reinigung: Sie entfernt Schmutz, Kalk und Rückstände. Eine Desinfektion ist in den meisten Büros nicht vorgeschrieben. In Praxen legt der Hygieneplan fest, welche Flächen desinfiziert werden. Dann nehmen wir diese Flächen ausdrücklich in das Leistungsverzeichnis auf. Mehr dazu auf der Seite Praxisreinigung.
Kalk vorbeugen
In weiten Teilen Nürnbergs ist das Leitungswasser mittelhart bis hart, Kalk setzt sich deshalb schnell an Armaturen und Fliesen ab. Regelmäßige Reinigung mit geeigneten Mitteln verhindert, dass Ablagerungen festsitzen. Ist das schon passiert, hilft eine Grundreinigung. Die laufende Sanitärreinigung ist Teil unserer Unterhaltsreinigung.